Letztlich aber war es immer wieder der Mensch und die menschliche Begegnung, die Amelia Magro interessierte. Der Mensch ist im Fokus ihres Schaffens - sei es in den Hinterhöfen Siziliens - in der verrauchten Wirtsstube im Appenzellerland - in der Anspannung des Alltags oder in festlicher Gelöstheit.

Die Sammlung des gesamten fotografischen Werks - mit inzwischen dokumentarischem Wert - wurde nach dem Ableben von Amelia Magro an ihre Nichte Nara Büchel übertragen, welche auch die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Brauchtumsmuseum ermöglichte.